Aktuelle Meldungen

Ob Informationen des Instituts der deutschen Wirtschaft oder Nachrichten aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Wir informieren Sie rund um das BQ-Portal, das Thema Anerkennung, die Fachkräfte-Offensive und vieles mehr.
Wie Unternehmen in Branchen mit Fachkräfteengpass konkret vom Anerkennungsverfahren profitieren können, zeigt ein neues Praxisbeispiel auf dem BQ-Portal.
Am 5. Oktober 2017 lud das BQ-Portal zum jährlichen Nutzerworkshop nach Köln ins Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) ein. Die Agenda für den Tag war abwechslungsreich gefüllt: Neben neuen Länderinformationen, standen die Themen Austausch und Vernetzung sowie Arbeitskultur in Flüchtlingsländern im Mittelpunkt.
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt „ProRecognition“ informiert im Rahmen verschiedener Veranstaltungen über die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse in Deutschland.
Mit individueller Qualifizierung zur vollen Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse.
Das Statistische Bundesamt hat am 14. September 2017 die Ergebnisse der amtlichen Statistik zum Anerkennungsgesetz des Bundes für das Berichtsjahr 2016 veröffentlicht. Demnach meldeten die zuständigen Stellen seit Inkrafttreten des Gesetzes insgesamt 86.514 Neuanträge auf Anerkennung einer im Ausland erworbenen Berufsqualifikation, davon 23.028 Neuanträge für das Jahr 2016. Dies entspricht einer Steigerung um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In 66,4 Prozent der beschiedenen Verfahren (19.845) wurde eine volle und in 10,1 Prozent eine teilweise Gleichwertigkeit der ausländischen Berufsqualifikation mit dem deutschen Referenzberuf erteilt. Bei 20,2 Prozent der Verfahren erging ein Bescheid mit der Auflage einer Ausgleichsmaßnahme. Der Anteil an Bescheiden über keine Gleichwertigkeit lag bei 3,4 Prozent.
Es gibt ein neues Fachmagazin des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“: Die „IQ konkret“. Die aktuelle Ausgabe mit dem Titel „Ein Gesetz schreibt Geschichte - 5 Jahre Anerkennungsgesetz“ liefert eine unterhaltsame Aufbereitung des komplexen Themas "Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen".
Viele Flüchtlinge können in Deutschland offenbar an die in ihrer Heimat erworbene Bildung anknüpfen. Nach ersten Ergebnissen einer am Mittwoch veröffentlichten Studie haben 40 Prozent der erwachsenen Flüchtlinge mit gültigen Bildungsangaben, die zwischen 2013 und Januar 2016 nach Deutschland kamen, eine weiterführende Schule besucht. Etwa 35 Prozent erwarben demnach einen entsprechenden Schulabschluss. Insgesamt hatten laut Studie 64 Prozent der Flüchtlinge bei ihrer Ankunft in Deutschland einen Schulabschluss, 20 Prozent einen Hochschul- oder beruflichen Bildungsabschluss. Allerdings verfügen weitere rund 11 Prozent - Männer wie Frauen - lediglich über Bildung auf Grundschulniveau. Weitere 11 Prozent gaben an, in ihrem Heimatland keine Schule besucht zu haben.
Wissenswertes auf einen Blick: Die IQ Fact Sheets informieren mit Zahlen, Info-Grafiken, Tabellen und kurzen Texten zum Thema Integration. Aktuell wurden zwei Fact Sheet veröffentlicht: eines zum Thema „5 Jahre Anerkennungsgesetz“ und eines zu den IQ Beratungs- und Qualifizierungsangeboten.
Das "European SME-Action Programme"  wurde auf deutsche Initiative von der "EU SME Envoys Network" (v.a. Abteilungsleiter Mittelstand aus den Wirtschaftsministerien der 28 EU-Mitgliedsstaaten sowie Vertreter der europäischen Spitzenverbände der Wirtschaft wie Businesseurope, Eurochambres, UEAPME etc. unter Vorsitz der EU-Kommission) erarbeitet und letzte Woche in Brüssel an EU-Kommissarin Bieńkowska (DG GROW) übergeben. Ziel des Projektes ist es, der europäischen KMU-Politik neue Impulse zu geben, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen sowie die Wahrnehmung des "EU SME Envoys Network" als Sprachrohr für den Mittelstand in Europa zu stärken.
Die deutsche Wirtschaft ist international – das wirkt sich auch auf die Arbeitsplätze im Inland aus. Über 50 Prozent der Berufe, für die man eine Berufsausbildung braucht, erfordern heutzutage Englischkenntnisse. Damit Deutschland international wettbewerbsfähig bleibt, muss die berufliche Bildung ihren Teil dazu beitragen und die Fachkräfte von Morgen bestmöglich auf den globalisierten Arbeitsmarkt vorbereiten. Das Pilotprojekt Ausbildung Weltweit setzt genau an der Aus- und Weiterbildung dieser für den modernen Berufsalltag wichtigen Soft Skills an.