Aktuelle Meldungen

Ob Informationen des Instituts der deutschen Wirtschaft oder Nachrichten aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Wir informieren Sie rund um das BQ-Portal, das Thema Anerkennung, die Fachkräfte-Offensive und vieles mehr.
Viele Flüchtlinge können in Deutschland offenbar an die in ihrer Heimat erworbene Bildung anknüpfen. Nach ersten Ergebnissen einer am Mittwoch veröffentlichten Studie haben 40 Prozent der erwachsenen Flüchtlinge mit gültigen Bildungsangaben, die zwischen 2013 und Januar 2016 nach Deutschland kamen, eine weiterführende Schule besucht. Etwa 35 Prozent erwarben demnach einen entsprechenden Schulabschluss. Insgesamt hatten laut Studie 64 Prozent der Flüchtlinge bei ihrer Ankunft in Deutschland einen Schulabschluss, 20 Prozent einen Hochschul- oder beruflichen Bildungsabschluss. Allerdings verfügen weitere rund 11 Prozent - Männer wie Frauen - lediglich über Bildung auf Grundschulniveau. Weitere 11 Prozent gaben an, in ihrem Heimatland keine Schule besucht zu haben.
Wissenswertes auf einen Blick: Die IQ Fact Sheets informieren mit Zahlen, Info-Grafiken, Tabellen und kurzen Texten zum Thema Integration. Aktuell wurden zwei Fact Sheet veröffentlicht: eines zum Thema „5 Jahre Anerkennungsgesetz“ und eines zu den IQ Beratungs- und Qualifizierungsangeboten.
Das "European SME-Action Programme"  wurde auf deutsche Initiative von der "EU SME Envoys Network" (v.a. Abteilungsleiter Mittelstand aus den Wirtschaftsministerien der 28 EU-Mitgliedsstaaten sowie Vertreter der europäischen Spitzenverbände der Wirtschaft wie Businesseurope, Eurochambres, UEAPME etc. unter Vorsitz der EU-Kommission) erarbeitet und letzte Woche in Brüssel an EU-Kommissarin Bieńkowska (DG GROW) übergeben. Ziel des Projektes ist es, der europäischen KMU-Politik neue Impulse zu geben, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen sowie die Wahrnehmung des "EU SME Envoys Network" als Sprachrohr für den Mittelstand in Europa zu stärken.
Die deutsche Wirtschaft ist international – das wirkt sich auch auf die Arbeitsplätze im Inland aus. Über 50 Prozent der Berufe, für die man eine Berufsausbildung braucht, erfordern heutzutage Englischkenntnisse. Damit Deutschland international wettbewerbsfähig bleibt, muss die berufliche Bildung ihren Teil dazu beitragen und die Fachkräfte von Morgen bestmöglich auf den globalisierten Arbeitsmarkt vorbereiten. Das Pilotprojekt Ausbildung Weltweit setzt genau an der Aus- und Weiterbildung dieser für den modernen Berufsalltag wichtigen Soft Skills an.
Die überarbeitete Webseite des NETZWERKs kommt nicht nur mit neuem Design daher, sondern hält auch viele technische Neuerungen bereit - eine Gute-Beispiele-Datenbank sowie einen detaillierten Filter, mit dem man innerhalb der Suchfunktion gezielt nach Regionen, Branchen, Unternehmen und Engagementkategorien Ausschau halten kann.
Die OECD hat ein neues Policy Booklet mit dem Titel „Erfolgreiche Integration: Evaluierung und Anerkennung ausländischer Qualifikationen“ veröffentlicht. Das BQ-Portal wird darin als Best Practice Beispiel vorgestellt.
Daniela Petrova arbeitet in Teilzeit als Hauswirtschaftskraft. Die Kosten eines Anerkennungsverfahrens konnte sie deshalb bislang nicht selbst tragen. Dank des Zuschusses kann die 1000. Antragstellerin nun mit der Anerkennung ihres bulgarischen Abschlusses als Gesundheits- und Krankenpflegerin beginnen.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zeichnete am 21.6.2017 gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) vier Unternehmen für ihr betriebliches Engagement im Bereich der beruflichen Anerkennung aus.
Auf Basis des Anerkennungsgesetzes wurden seit 2012 über 40.000 ausländische Berufsqualifikationen in Deutschland als gleichwertig mit deutschen Abschlüssen anerkannt – viele davon in Berufen, in denen Fachkräfte fehlen. Die zuständigen Stellen, wie die Handwerkskammern, haben entscheidend zum Erfolg des Gesetzes beigetragen. Unterstützt werden sie dabei vom BQ-Portal – dem Informationsportal für ausländische Berufsqualifikationen des IW Köln.
Bundeskabinett beschließt Bericht zum Anerkennungsgesetz 2017 / Wanka: "Berufsanerkennung verbessert Lebenslagen der Menschen"