Aktuelle Meldungen

Ob Informationen des Instituts der deutschen Wirtschaft oder Nachrichten aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Wir informieren Sie rund um das BQ-Portal, das Thema Anerkennung, die Fachkräfte-Offensive und vieles mehr.
Seit dem 1. August 2026 gelten modernisierte Ausbildungsordnungen für 22 duale Berufe, vor allem in der Bauwirtschaft. Bei vier Berufen hat sich außerdem die Berufsbezeichnung geändert – damit ändert sich auch die Bezeichnung des deutschen Referenzberufs im Anerkennungsverfahren. Die Aktualisierungen wurden im BQ-Portal hinterlegt.
Ein aktueller CReAM-Bericht zeigt: Hochgebildete Zuwandernde, die außerhalb der EU geboren wurden, sind in den meisten untersuchten EU-Mitgliedstaaten seltener erwerbstätig als gleich hoch gebildete im Inland Geborene. Deutschland gehört bei dieser Gruppe zu den Ländern mit besonders großen Beschäftigungslücken. Als mögliche Erklärungen verweist der Bericht unter anderem auf die unzureichende Anerkennung und Übertragbarkeit ausländischer Qualifikationen, berufliche Fehlzuordnung und Überqualifikation.
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) führt eine Online-Befragung zur Bekanntheit und Nutzerfreundlichkeit des Hilfeportals „Germany4Ukraine" durch. Zielgruppe sind in Deutschland lebende Geflüchtete aus der Ukraine ab 16 Jahren.
Ein neuer Kurzbericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt, dass 2,6 Prozent der Eingewanderten Deutschland innerhalb eines Jahres wieder verlassen haben. Neben partnerschaftlichen und familiären Gründen nennt ein Drittel aufwändige bürokratische Prozesse als Abwanderungsgrund. Viele der Ausgewanderten hätten sich mehr Unterstützung bei Fragen zu Arbeit und Karriere gewünscht.
Der aktuelle IW-Kurzbericht zeigt: Der Renteneintritt der Babyboomer wird den Fachkräftemangel in Deutschland weiter verschärfen. Um das Erwerbspersonenpotenzial zu sichern, gewinnen unter anderem Fachkräfteeinwanderung, transparente Anerkennungsverfahren und die bessere Nutzung im Ausland erworbener Qualifikationen weiter an Bedeutung.
Im aktuellen KOFA Kompakt wird die Fachkräftesituation kleiner und mittlerer Unternehmen in den einzelnen Bundesländern untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass KMU je nach Region unterschiedlich stark von Engpässen betroffen sind und im Wettbewerb um qualifizierte Beschäftigte vor besonderen Herausforderungen stehen. Die Publikation liefert damit eine aktuelle Einordnung zur Fachkräftesicherung in Deutschland und zeigt Handlungsfelder auf, die für Betriebe bei der Gewinnung, Bindung und Qualifizierung von Fachkräften relevant sind.
Ein neues Erklärvideo stellt das UBA-Netzwerk vor: Kleine und mittlere Unternehmen erhalten dort kostenlose Unterstützung rund um Fachkräfteeinwanderung, Anerkennung und Beschäftigung internationaler Fachkräfte – inklusive Infomaterialien, Veranstaltungen und dem Matching-Service UBAconnect.
Wie wirksam ist die migrationspolitische Zusammenarbeit mit Marokko? Ein aktueller Bericht der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) analysiert Ziele, Formate und Effekte der bilateralen Kooperation mit Deutschland, Frankreich und Spanien. Der Fokus liegt unter anderem auf legaler Arbeitsmigration, Visaprozessen und der Rolle migrationspolitischer Rahmenbedingungen für die Fachkräftegewinnung – und zeigt, welche Stellschrauben für eine erfolgreiche Steuerung internationaler Migration entscheidend sind.
Wie gelingt die nachhaltige Integration von Frauen mit Fluchterfahrung in den Arbeitsmarkt? Ein neues Open‑Access‑Essential von Hannah Arnu , Lejla Medanhodžić , Martin Pätzold , Christian Pfeffer-Hoffmann und Janine Ziegler analysiert zentrale Hürden und Erfolgsfaktoren und zeigt praxisnahe Lösungsansätze auf. Die Autor/innen beleuchten Perspektiven von Politik, Unternehmen und Beratungspraxis und leiten konkrete Handlungsoptionen ab – auch mit Blick auf die bessere Nutzung bislang unerschlossener Fachkräftepotenziale.
Das BIBB hat bei einem Besuch in Marokko über Einwanderungsmöglichkeiten nach Deutschland und die Anerkennung beruflicher Qualifikationen informiert. Gemeinsam mit verschiedenen Partnern setzt es sich für mehr Transparenz, bessere Beratung und faire Migrationswege ein.