Aktuelle Meldungen

Ob Informationen des Instituts der deutschen Wirtschaft oder Nachrichten aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Wir informieren Sie rund um das BQ-Portal, das Thema Anerkennung, die Fachkräfte-Offensive und vieles mehr.
Die Chancenkarte bietet Arbeitgebern neue Möglichkeiten in der Rekrutierung internationaler Fachkräfte. Qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber sind bereits in Deutschland vor Ort. Erfahren Sie auf Make it in Germany, wie Sie diese Talente rechtssicher einstellen können.
Seit einer Dekade unterstützt das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge (NUiF) die Arbeitsmarktintegration. Zum Jubiläum zieht das Netzwerk Bilanz und veröffentlicht zehn Praxistipps aus dem Erfahrungsschatz von inzwischen über 4.900 Mitgliedsbetrieben.
Anerkennung in Deutschland verzeichnet im Jahr 2025 ein neues Rekordhoch: Mit 8,1 Millionen Portalbesuchen stieg die Nutzung im Vergleich zu 2024 um beeindruckende 30 Prozent. Dieser Zuwachs zeigt das große Interesse am Thema beruflicher Anerkennung und unterstreicht zugleich, dass Deutschland ein attraktives Einwanderungsland ist, in dem qualifizierte Fachkräfte vielfältige Chancen finden.
Laut neuer IAB‑Studie gelingt ukrainischen Geflüchteten der Einstieg in Arbeit deutlich schneller als früheren Geflüchtetengruppen. Rund dreieinhalb Jahre nach ihrer Ankunft sind bereits etwa 50 Prozent erwerbstätig. Das BQ‑Portal unterstützt diesen schnelleren Einstieg, indem es Anerkennungsverfahren beschleunigt und vereinheitlicht – unter anderem mit 337 detaillierten Berufsprofilen aus der Ukraine.
Die aktuelle KOFA‑Studie zeigt: Nichtdeutsche Frauen – insbesondere aus Drittstaaten – leisten einen zentralen Beitrag zur Fachkräftesicherung in Deutschland. Fast die Hälfte des Beschäftigungszuwachses unter Frauen seit 2014 geht auf sie zurück, davon über ein Viertel allein auf Frauen aus Drittstaaten. Gleichzeitig bleibt ein großes Potenzial ungenutzt: 40 % aller arbeitslosen Frauen besitzen keine deutsche Staatsangehörigkeit, viele verfügen über Berufs- oder Hochschulabschlüsse. Gerade hier wird die Bedeutung der Anerkennung deutlich: Sie schafft Klarheit über vorhandene Kompetenzen, ermöglicht qualifikationsadäquate Beschäftigung und hilft, das Fachkräftepotenzial nichtdeutscher Frauen gezielt zu heben.
KI-gestützte Übersetzungstools bieten Potenziale, um Verfahren zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse schneller und kostengünstiger zu gestalten. Derzeit treiben Übersetzungen durch beeidigte Übersetzerinnen und Übersetzer die Kosten und Bearbeitungszeiten für Antragstellende in die Höhe. Eine qualitative Bestandsaufnahme zeigt, unter welchen Voraussetzungen der Einsatz maschineller Übersetzungen sinnvoll ist und welche fachlichen, organisatorischen und rechtlichen Herausforderungen dabei zu berücksichtigen sind.
Ab sofort können ausländische Berufsqualifikationen für 34 duale Ausbildungs- und Fortbildungsberufe in Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Gartenbau und Hauswirtschaft („Grüne Berufe“) bundesweit online beantragt werden. Dazu zählen beispielsweise Gärtnerinnen und Gärtner, Pferdewirte sowie Forstwirtschaftsmeisterinnen und -meister.
Neue IW-Studie zeigt: Qualifizierte Zuwanderung ist ein zentraler Faktor für die MINT-Fachkräftesicherung und die Innovationsstärke Deutschlands. Erfolge zeigen sich auch bei den Medianbruttolöhnen: Beschäftigte aus Indien verdienen mit einem Medianlohn von 5.393 Euro deutlich mehr als deutsche Vollzeitkräfte. Auch bei den Anerkennungsverfahren liegt Indien mit über 4.700 Anträgen auf Platz 3 und verzeichnet starke Zuwächse. Das BQ-Portal unterstützt die Bewertung indischer Qualifikationen mit über 280 detaillierten Berufsprofilen.
Unternehmen müssen bei der Anwerbung von Drittstaatsangehörigen darauf hinweisen, dass diese ein kostenloses Beratungsangebot zu arbeits- und sozialrechtlichen Fragen nutzen können. Die Beratung erfolgt über die bundesweiten Stellen des Programms „Faire Integration“. Die Verpflichtung zur Information ist im § 45c Aufenthaltsgesetz verankert.
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) arbeitet künftig enger mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) zusammen, um die Anerkennung beruflicher Qualifikationen aus Nordafrika in Deutschland zu erleichtern. Im Fokus stehen die Projekte THAMM Plus und TCTI II in Ägypten, Marokko und Tunesien. Ziel ist es, durch Beratung und strukturelle Verbesserungen die Voraussetzungen für faire und transparente Anerkennungsverfahren zu schaffen. Die Kooperation läuft bis März 2028 und trägt zur Fachkräftesicherung sowie zu nachhaltiger Arbeitsmigration bei.