Aktuelle Meldungen

Ob Informationen des Instituts der deutschen Wirtschaft oder Nachrichten aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Wir informieren Sie rund um das BQ-Portal, das Thema Anerkennung, die Fachkräfte-Offensive und vieles mehr.
Laut dem aktuellen OECD-Bericht „Internationaler Migrationsausblick“ ist Deutschland nach den USA das zweitbeliebteste Zuwanderungsland der OECD-Staaten. So wanderten im Jahr 2013 circa 465.000 Menschen dauerhaft nach Deutschland ein. Im Vergleich zu 2007 bedeutet dies für Deutschland einen Rekordanstieg um mehr als die Hälfte.
Wie werden ausländische Berufsabschlüsse anerkannt? Welche Beschäftigungsperspektiven haben internationale Fachkräfte in Deutschland? Und wie profitieren die Ziel- und Herkunftsländer? Über diese und weitere Themen informierte der „BQ-Portal Infotalk: Vom Zuwanderer zur Fachkraft“ am 10. Dezember 2014 in Berlin.
Im Jahr 2013 wurden in Deutschland fast 12.000 ausländische Berufsqualifikationen anerkannt, meldet das Statistische Bundesamt. Gerade im Hinblick auf die derzeitigen Fachkräfteengpässe ist dies eine gute Nachricht.
Bis zum 31.12.2014 können sich Unternehmen für den Preis „Mit Vielfalt zum Erfolg“ für Willkommenskultur in kleinen und mittleren Unternehmen bewerben.  Prämiert werden Unternehmen, die Willkommenskultur leben und mit innovativen Konzepten erfolgreich internationale Fachkräfte ansprechen, einstellen und integrieren. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel wird den Preis am 16. Juni 2015 in Berlin verleihen.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die Studie "Werdegang internationaler Fachkräfte und ihr Mehrwert für KMU" veröffentlicht, für die gut 600 mittelständische Unternehmen und 250 internationale Fachkräfte aus den Bereichen Gesundheit sowie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) befragt wurden. Die Studie empfiehlt KMU, vor dem Hintergrund des demografischen Wandels stärker als bisher eine vorausschauende Personalpolitik zu betreiben.
Laut IAB-SOEP-Migrationsstichprobe konnte eindeutig belegt werden: Die Anerkennung von ausländischen Berufsqualifikationen ist ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Arbeitsmarktintegration von Migranten. Denn durch einen anerkannten Abschluss erhöhen die Zuwanderer ihre Chancen sowohl einen Job zu finden, als auch qualifikationsadäquat beschäftigt zu sein und ein höheres Einkommen zu erhalten.
Nachdem das Anerkennungsgesetz nun bereits seit 1. April 2012 in Kraft ist und das Verfahren der Gleichwertigkeitsfeststellung in vielen zuständigen Stellen zur alltäglichen Arbeit gehört, konzentriert sich die Anerkennungsdiskussion jetzt stark auf den Bereich „Anpassungsqualifizierungen“. Daher widmet sich auch das Kompetenz-Zentrum zur Anpassung von Qualifikationen des Westdeutschen Handwerkskammertages (WHKT) in ihrem neuen Fachbeitrag diesem Themenfeld.
Volkswirtschaftliche Analysen zeigen, dass MINT-Kräften eine hohe wirtschaftliche Bedeutung zukommt. Für die Innovationskraft und das Wachstum in Deutschland ist es daher ein gutes Zeichen, dass die MINT-Beschäftigung in Deutschland weiterhin dynamisch zunimmt. Ein wichtiger Faktor für diese Zunahme ist der starke Zuwachs von MINT-Erwerbstätigen mit Migrationserfahrung.
Seit Inkrafttreten des Anerkennungsgesetzes wurden bei den zuständigen Stellen bereits zahlreiche Beratungsgespräche geführt, um die Interessenten über die Anerkennungsmöglichkeiten, -verfahren und –zuständigkeiten zu informieren. Um die zuständigen Stellen bei dem hohen Beratungsbedarf zu unterstützen, werden auch im Rahmen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung“ (IQ) Anerkennungsberatungen angeboten.
Die deutschen Unternehmen haben ihr Angebot an dualen Ausbildungsplätzen in Berufen mit Fachkräfteengpässen in den vergangenen fünf Jahren deutlich erhöht. Dies geht aus der aktuellen Studie „Fachkräfteengpässe in Unternehmen“ hervor, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) für das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KoFa) erstellt hat.