Fachkräftesicherung und Integration

Wie können Sie internationale Fachkräfte im Inland finden?

Um Fachkräfte mit ausländischen Berufsqualifikationen zu finden, müssen Sie nicht weit über den eigenen Tellerrand hinausschauen. In Deutschland gibt es rund zwei Millionen Personen mit ausländischen Aus- oder Weiterbildungsabschlüssen. Viele dieser Personen arbeiten nicht in ihrem erlernten Beruf, da ihre Qualifikationen bislang in Deutschland nicht (an-)erkannt wurden. Hier schlummert ein enormes Fachkräftepotenzial. Durch eine formale Anerkennung können ihre Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten noch passgenauer eingesetzt werden. Daher lohnt sich für Sie bereits ein genauerer Blick auf die eigene Belegschaft oder auf den regionalen Arbeitsmarkt.

In der Rubrik "Anerkennung für Betriebe" finden Sie Informationen, wie Sie sich ein Bild von den ausländischen Qualifikationen Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Bewerberinnen und Bewerber machen können. Informationen zur formalen Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen sowie zu Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern finden Sie in der Rubrik "Anerkennungsverfahren - Ablauf und Inhalt" sowie im Internetportal „Anerkennung in Deutschland“.

Wie können Sie internationale Fachkräfte aus dem Ausland finden?

Europa sowie Drittstaaten bieten ein großes Potenzial an qualifizierten Fachkräften. Denn die hohe Arbeitslosigkeit, insbesondere in den südeuropäischen Ländern, hat die Bereitschaft zur Mobilität seitens der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer deutlich erhöht.

Mit der Entscheidung, Fachkräfte aus dem Ausland rekrutieren zu wollen, haben Sie den ersten Schritt getan. Doch wie geht es weiter? Wie können Sie auf Ihre vakante Stelle im Ausland aufmerksam machen?

Sie können sich direkt an den Arbeitgeberservice Ihrer regionalen Arbeitsagentur wenden. Diese kann bei der Suche nach Fachkräften aus dem Ausland die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) einbinden, die ein vielfältiges Unterstützungsangebot bietet. Sie hilft Ihnen zum Beispiel dabei, Ihr Unternehmen auf Veranstaltungen im Ausland zu präsentieren. So können Sie mit potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten direkt vor Ort in Kontakt treten. Darüber hinaus berät die ZAV über Zulassungsvoraussetzungen zum deutschen Arbeitsmarkt für potenzielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Ausland. Insbesondere wenn Sie mehr als eine Stelle besetzen möchten, bietet es sich an, Ihr Unternehmen auf Jobmessen zu präsentieren. Auch hierbei berät und unterstützt Sie die ZAV.

Alternativ können Sie sich an EURES, dem europäischen Portal zur beruflichen Mobilität, wenden. EURES bietet in Zusammenarbeit mit der ZAV Informations-, Beratungs- und Vermittlungsangebote für kleine und mittlere Unternehmen. Es hilft Ihnen, potenzielle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Europäischen Wirtschaftsraum zu erreichen. Dort können Sie zum Beispiel in einer Stellenbörse suchen oder eigene Stellengesuche aufgeben.

Die Rekrutierung über das Internet – sei es über Stellenausschreibungen auf der eigenen Firmenwebsite oder über nationale und internationale Jobbörsen – ist ein einfacher, kostengünstiger und erfolgversprechender Weg, um internationale Fachkräfte zu erreichen. Auch Printmedien können Ihnen helfen, Fachkräfte im Ausland zu finden. Hierzu benötigen Sie Informationen darüber, welche Printmedien die von Ihnen gesuchten Fachkräfte bevorzugen.

Unabhängig vom Rekrutierungsweg sollten Sie stets landestypische Besonderheiten bei einer Ausschreibung beachten. Tipps, wie Sie am besten bei einer internationalen Stellenausschreibung vorgehen, finden Sie zum Beispiel in der Handlungsempfehlung „Rekrutierung aus dem Ausland“ des „Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung“.

Darüber hinaus bietet der Unternehmenswegweiser "Fachkräfte aus dem Ausland" vom Projet "Unternehmen Berufanerkennung" weitere Antworten zum Finden ausländischer Fachkräfte, als Arbeitgeber attraktiv sein oder Personal zu entwickeln.

Was ist bei der Rekrutierung internationaler Fachkräfte zu beachten?

Wenn Sie sich für die Einstellung einer ausländischen Fachkraft entscheiden, sind verschiedene rechtliche Aspekte zu beachten. Diese unterscheiden sich vor allem nach dem Herkunftsland und nach dem Beruf, den die Fachkraft in Deutschland ausüben möchte. Hier erfahren Sie, welche rechtlichen Bestimmungen zur Einreise und zum Aufenthalt für die jeweilige Gruppe gelten:

Staatsangehörige aus der EU, Lichtenstein, Norwegen, Island und der Schweiz

Staatsangehörige aus Drittstaaten

 

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat weitere wichtige Informationen für Unternehmen zusammengestellt. Ausführliche Informationen zur Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Für Nicht-EU-Bürgerinnen und -Bürger hat die Bundesregierung die Beschäftigungsverordnung neu geregelt. Die neue Verordnung ist seit Juli 2013 in Kraft. Sie vereinfacht insbesondere die Zuwanderung von Fachkräften mit einer Berufsausbildung. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Anerkennung der ausländischen Berufsqualifikation, da dies die Voraussetzung für die Zuwanderung ist. Mehr Informationen zur Novelle der Beschäftigungsverordnung finden Sie auf der Internetseite der Bundesregierung.

Zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit brauchen Zuwanderer grundsätzlich ein Visum. Hiervon ausgenommen sind Unionsbürger, EWR-Staatsangehörige und Staatsangehörige der Schweiz. Der Ausstellung eines Visums kann unter Umständen eine längere Bearbeitungszeit vorausgehen. Wenn Sie bereits wissen, aus welchem Land Sie Ihre neue Mitarbeiterin oder Ihren neuen Mitarbeiter rekrutieren wollen, ist es daher sinnvoll, sich schon während der Bewerbungsphase über die  jeweiligen Visabestimmungen zu informieren. Informationen hierzu finden Sie auf den Webseiten des Auswärtigen Amts oder des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

Eine sehr gute Übersicht über die praxisrelevanten Aufenthaltstitel zur Erwerbsmigration bietet die Broschüre „Arbeiten in Deutschland – Zuwanderungsmöglichkeiten ausländischer Fachkräfte“ von BDA und Gesamtmetall. Sie stellt die wesentlichen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für die entsprechenden Aufenthaltstitel sowie hilfreiche Erläuterungen zum Prozess der Erteilung übersichtlich dar.

Positivliste

Wenn in einem bestimmten Beruf ein anerkannter Fachkräfteengpass besteht, kann eine formale Anerkennung zum Erhalt eines Aufenthaltstitels führen. 

Voraussetzungen für die Zulassung der Fachkräfte sind:

  • eine volle Gleichwertigkeit der im Ausland erworbenen Berufsqualifikation
  • ein Engpass auf dem deutschen Arbeitsmarkt in dem Beruf

Die Bundesagentur für Arbeit ermittelt die Engpassberufe und erstellt die Positivliste, die regelmäßig an die Arbeitsmarktentwicklung angepasst wird. Die Zustimmung zur Beschäftigung in diesen Berufen wird erteilt, wenn die Arbeitsbedingungen der angebotenen Stelle nicht ungünstiger sind als jene von vergleichbar inländischen Beschäftigten.

Wie gelingt die Integration im Unternehmen und im Alltag?

Wenn alle rechtlichen Angelegenheiten zur Arbeitsaufnahme in Deutschland geklärt sind, steht dem Arbeitsantritt formal nichts mehr im Weg. Doch um die Fachkraft langfristig an Ihr Unternehmen zu binden, sind vor allem die Integration in den Alltag und der Einstieg in Ihr Unternehmen von zentraler Bedeutung. Hier können Sie ein positives Signal setzen und Ihrer neuen Mitarbeiterin bzw. Ihrem neuen Mitarbeiter schon vor Beschäftigungsantritt Ihre Unterstützung anbieten.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen, in welchen Bereichen Sie konkret bei der Integration in Deutschland unterstützen können. Einen ausführlichen Überblick zu Einreise, Arbeiten und Leben in Deutschland sowie Kontaktdaten zu relevanten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern finden Sie und Ihre neue Fachkraft auf dem offiziellen Onlineportal „Make it in Germany“.

Sprache

Wer die deutsche Sprache beherrscht, findet sich leichter und schneller zurecht. Für internationale Fachkräfte ist es daher sehr wichtig, allgemeine und berufsbezogene Sprachkenntnisse zu erwerben. Sie können Ihre neue Fachkraft dazu motivieren, bereits im Herkunftsland Deutschkenntnisse zu erwerben (z. B. beim Goethe-Institut).
In Deutschland angekommen, sollten die Sprachkompetenzen bei Bedarf berufsbegleitend ausgebaut werden. Sie als Unternehmen können Ihrer Mitarbeiterin und Ihrem Mitarbeiter helfen, indem Sie passende Angebote recherchieren, sie für die Teilnahme an Sprachkursen freistellen und Sprachkurse finanziell unterstützen. Die IQ-Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch bietet viele Informationen rund um das Thema "Deutsch lernen im Betrieb".

Integration im Unternehmen

Es gibt viele Möglichkeiten für Sie, die Integration des neuen Teammitgliedes in die alltäglichen Arbeitsabläufe Ihres Unternehmens zu fördern. Eine gelebte Willkommenskultur im Unternehmen ist dabei sehr hilfreich. Informationen dazu, wie eine solche Willkommenskultur aussehen kann und wie Sie diese in Ihrem Unternehmen konkret fördern können, finden Sie auf dem Portal „Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung“. Ebenso bietet die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) einen Leitfaden für Unternehmen zur Einführung einer Willkommenskultur.

Im Folgenden stellen wir Ihnen Maßnahmen vor, mit denen Sie die Integration der ausländischen Fachkräfte im Unternehmen ganz konkret fördern können.

  • Einarbeitungsplan: Besprechen Sie diesen mit der neuen Mitarbeiterin oder dem neuen Mitarbeiter. Er sollte alle zentralen Informationen über den Arbeitsablauf beinhalten. Hier können Arbeits- und Sozialregeln, Kontaktpersonen und Tätigkeiten ebenso erfasst werden wie gemeinsam vereinbarte Leistungsziele.
  • Ansprechpartnerinnen bzw. Ansprechpartner: Es empfiehlt sich, eine primäre Bezugsperson zu benennen, die zumindest für die Zeit der Einarbeitung die erste Ansprechpartnerin bzw. der erste Ansprechpartner ist. Für diese Aufgabe eigenen sich erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders.
  • Kennenlernveranstaltungen: Gezielte teambildende Maßnahmen oder Kennenlernveranstaltungen können ein guter Weg sein, Ihre neue Mitarbeiterin bzw. Ihren neuen Mitarbeiter schnell in die Belegschaft zu integrieren.

Auch im Alltag können Sie Gelegenheiten schaffen, die es dem neuen Teammitglied erleichtern, sich in die Unternehmensgemeinschaft einzufinden. Z. B. beim gemeinsamen Mittagessen, beim Betriebssport oder bei der nächsten Betriebsfeier.

Integration in den Alltag

Auch außerhalb Ihres Betriebs können Sie Ihrer neuen Mitarbeiterin oder Ihrem neuen Mitarbeiter das Einleben erleichtern.

Sie können bei der Wohnungssuche unterstützen, bei der Organisation des Umzugs helfen oder eine (vorläufige) Unterkunft zur Verfügung stellen.
 
Bieten Sie Ihre Unterstützung bei Behördengängen und Formalitäten an. Sie können beispielsweise beim Anlegen eines Kontos oder beim Abschließen eines Handyvertrags behilflich sein oder Ihre Fachkraft über erforderliche Versicherungen und Behördengänge informieren.

Weitere Informationen zum Leben in Deutschland finden Sie und Ihre neue Fachkraft auf dem offiziellen Onlineportal „Make it in Germany“.

Fördern Sie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, denn gegebenenfalls hat die Familie Ihrer Mitarbeiterin oder Ihres Mitarbeiters in Deutschland eine neue Heimat gefunden. Um Fachkräfte, die gemeinsam mit ihrer Familie eine neue Zukunft in Deutschland aufbauen wollen, langfristig zu binden, können Sie beispielsweise die Partnerin oder den Partner Ihrer Fachkraft bei der Suche nach einer Arbeitsstelle unterstützen. Zudem können Sie bei Bedarf Kinderbetreuungsmöglichkeiten anbieten, vermitteln oder fördern.

Initiativen zur Fachkräftesicherung und Integration

Das IQ Netzwerk berät Migrantinnen und Migranten zu allen Fragen rund um den deutschen Arbeitsmarkt. Bei der IQ Kontaktstelle "Beratung und Qualifizierung" erhalten Zuwanderer umfassende Informationen zum Thema Anerkennung.

Um die Kenntnis und Nutzung der Anerkennungsmöglichkeiten zu fördern, haben DIHK und ZDH das Projekt „Unternehmen Berufsanerkennung – Mit ausländischen Fachkräften gewinnen“ gestartet. Gemeinsam mit elf IHKs sowie fünf HWKs wollen sie Unternehmen über die Chancen der beruflichen Anerkennung informieren.

Das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge ist eine Initiative des DIHK, gefördert durch das Bundeswirtschaftsministerium. Es bietet seinen Mitgliedsunternehmen: Informationen zu Rechtsfragen, Integrationsinitiativen und ehrenamtlichem Engagement sowie Praxis-Tipps und Erfahrungsaustausch.

Die Fachkräfte-Offensive des  Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und der Bundesagentur für Arbeit (BA) bietet Unternehmen und Fachkräften umfangreiche Informationen zum Thema Fachkräftesicherung.

Das offizielle mehrsprachige Onlineportal für internationale Fachkräfte bietet zahlreiche Informationen zum Thema arbeiten und leben in Deutschland. Arbeitgeber in Deutschland können sich über die Möglichkeiten der Gewinnung und Integration internationaler Fachkräfte informieren.

Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, Fachkräfte zu finden, ihre Personalarbeit aktiv zu gestalten, attraktive Arbeitgeber zu werden sowie mit qualifizierten Belegschaften wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die telefonische Hotline zur beruflichen Anerkennung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge beantwortet Fragen zu Voraussetzungen und erforderlichen Unterlagen für ein Anerkennungsverfahren in Deutschland. Unter der Rufnummer +49 (0)30-1815-1111  können sich Interessierte Mo-Fr von 9 bis 15 Uhr beraten lassen.

Das Innovationsbüro bündelt Informationen zum Thema regionale Fachkräftesicherung und Netzwerkarbeit. Es untersützt regionale Projekte, Initiativen und Netzwerke und macht gute Ideen öffentlich. Außerdem verfolgt das Innovationsbüro das Ziel, Netzwerkprozesse zu optimieren und zu professionalisieren

Die GIZ unterstützt die Bundesregierung bei der Erreichung ihrer Ziele in der internationalen Zusammenarbeit. Ein Tätigkeitsschwerpunkt sind hierbei Projekte, die Unternehmen bei der Gewinnung von ausländischen Fachkräften helfen.

check.work unterstützt die deutsche Wirtschaft dabei, berufliche Erfahrungen und Potenziale geflüchteter Menschen zu erkennen. Die Online-Anwendung ist leicht zu bedienen, interkulturell verständlich und kann bereits früh im Integrationsprozess eingesetzt werden.

JOBSTARTER fördert die duale Berufsausbildung, um kleine und mittlere Unternehmen für die Zukunft zu stärken. Dazu gehört auch die Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration (KAUSA). Ihre Ziele sind: Selbstständige mit Migrationshintergrund für die Berufsausbildung gewinnen und die Ausbildungsbeteiligung von jungen Migranten und Flüchtlingen erhöhen. 32 KAUSA Servicestellen bieten lokale Beratung und Unterstützung.

Das IQ-Netzwerk Hamburgs (NOBI) informiert zugewanderte Fachkräfte und Arbeitgeber über die Möglichkeiten des Anerkennungsgesetzes, leistet Anerkennungsberatung und bietet Anpassungsqualifizierungen für Handwerksberufe an, damit ausländische Qualifikation der entsprechenden deutschen Qualifikation gleichgestellt werden können.

Die Neuen Deutschen Medienmacher betreiben ein Informationsportal, das sich an alle Flüchtlinge in Deutschland richtet. Die Informationen werden aus den Communities für die Communities geflüchteter Menschen zusammengestellt.

Ziel der Kampagne ist es, jungen Menschen die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten und zukunftsträchtigen Perspektiven der dualen Ausbildung zu verdeutlichen. Im Rahmen einer Infotour können interessierte Jugendliche sich von Experten und Expertinnen zum Thema berufliche Aus- und Weiterbildung beraten lassen.

Das Unternehmensnetzwerk Erfolgsfaktor Familie informiert Unternehmen über familienbewusste Personalpolitik und dient als Wissensplattform zu Themen wie Arbeitszeitgestaltung, familienbewusstes Führen und Personalmarketing.

"Zukunft sichern, Arbeit gestalten", lautet das Motto der Initiative Neue Qualität der Arbeit. Seit mehr als zehn Jahren setzt sich die Initiative für eine neue Qualität der Arbeit ein. Die entscheidende Frage dabei: Wie kann Arbeit für Unternehmen rentabel und für Beschäftigte gesund, motivierend und attraktiv gestaltet werden?

Die Offensive Mittelstand ist ein selbständig arbeitender Spin-off der Initiative Neue Qualität der Arbeit, der darauf abzielt, die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Mittelstands zu verbessern. Die Offensive Mittelstand setzt sich für faire und verlässliche Arbeitsbedingungen ein.

unternehmensWert: Mensch unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, die personellen Anforderungen ihres Unternehmens mit professioneller Beratung aufzudecken und maßgeschneiderte personalpolitische Lösungen zu entwickeln. Nach einer erfolgreichen Modellphase wird das Programm nun bundesweit angeboten.

Die Kampagne der Bundesagentur für Arbeit informiert in erster Linie Jugendliche, aber auch Wiedereinsteiger, Personen über 50 Jahre und Arbeitgeber über weiterführende Beratungsangebote der Bundesagentur für Arbeit. 

Auf der Internetseite werden Informationen zur Altenpflegeausbildung und zu Studien, Kampagnen und Projekten zu diesem Thema bereitgestellt. Außerdem steht ein Beratungsteam für alle Fragen rund um das Thema Ausbildung in der Altenpflege zur Verfügung.

Das Programm unterstützt bereits seit März 2008 Frauen und Männer, die familienbedingt mehrere Jahre aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind, bei einem perspektivreichen Wiedereinstieg in das Berufsleben.

Informationen zur beruflichen Anerkennung

Für die Bewertung und Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen sind in Deutschland verschiedene Stellen zuständig. Welche dies im Einzelnen sind, erfahren Sie aus dieser Übersicht.

 

Auf "Anerkennung in Deutschland" können Personen mit ausländischen Berufsabschlüssen klären, ob sie einen offiziellen „Anerkennungsbescheid“ brauchen, um in ihrem Beruf in Deutschland arbeiten zu können.

Die Datenbank anabin der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) enthält Informationen über ausländische Abschlüsse im Schul- und Hochschulbereich.

Initiativen zu Aus- und Weiterbildung, Arbeiten in Deutschland

Auf BERUFENET können umfassende Berufsbeschreibungen und Informationen zu Teilberufs- und Berufsfeldern abgerufen werden. Anerkennungssuchende können sich einen ersten Überblick hinsichtlich eines deutschen Referenzberufes machen.

Auf dem Portal für berufliche Aus- und Weiterbildung erhalten Interessierte über eine Datenbank Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.  

Die Website Perspektive Gesundheitsberufe des Berliner IQ-Netzwerks gibt Interessierten einen Überblick über die Branche der Gesundheitsberufe, über Qualifikationsanforderungen und Arbeitsfelder und für Tätigkeiten im Gesundheitsbereich.

Europass unterstützt Interessierte bei der Erstellung wichtiger Dokumente wie beispielsweise Lebensläufen. Darüber hinaus gibt es auf der Europass-Webseite ein Raster zur Selbstbeurteilung von Fremdsprachenkenntnissen.

Die ZAV informiert und berät zum Thema Leben und Arbeiten in Deutschland und unterstützt Interessierte bei der Jobsuche.