Länderprofil
Abbildung Ungarn - aktuell

Ungarn

Gültigkeit Seit 01.01.2012
Amtssprache Ungarisch

Beschreibung

Die zentrale Zuständigkeit für das ungarische Berufsbildungssystem liegt beim Ministerium für Nationale Wirtschaft (nemzetgazdasági minisztérium - NGM). Dieses teilt seine Zuständigkeit mit anderen Ministerien, die für spezifische berufliche Qualifikationen verantwortlich sind, sowie mit dem Ministerium für Humankapital (emberi erőforrások minisztériuma - EMMI), das für Bildungs- und Sozialpolitik verantwortlich ist. Seit 2012 wirkt das Nationale Amt für Berufs- und Erwachsenenbildung (Nemzeti Munkaügyi Hivatal, Szakképzési és Felnőttképzési Igazgatóság – NMH SZFI) bei der Entwicklung, Koordination, Information und Beratung in Bezug auf das Berufsbildungssystem unterstützend mit. Das 2012 gegründete Klebelsberginstitut (Klebelsberg Kunó Intézményfenntartó Központ - KLIK) ist zuständig für die Erstellung der Bildungspläne in den 198 Schulbezirken. Schließlich kommt auch der Ungarischen Industrie- und Handelskammer (Magyar Kereskedelmiés Iparkamara - MKIK) eine wachsende Bedeutung zu, da sie seit 2010 verschiedene ehemals staatliche Aufgaben der Berufsbildung (z. B. Abnahme von Prüfungen) übernimmt.

Die zehnjährige Schulpflicht in Ungarn beginnt mit dem 6. Lebensjahr und endet mit dem sechzehnten Lebensjahr. Nach dem Besuch der achtjährigen Allgemeinen Schule (általános iskola) stehen den Schüler/innen im Alter von 14 Jahren, je nach Leistungsniveau und Interesse, neben dem Besuch des vierjährigen Gymnasiums (gimnázium) verschiedene berufliche Bildungsgänge zur Verfügung: Der Besuch einer berufsbildenden Sekundarschule (szakközépiskola – SZKI), das Absolvieren einer dualen Berufsausbildung an einer Berufsschule (szakiskola – SZI),  die Teilnahme an einem Übergangsprogramm (Híd I)  sowie bei körperlicher und/oder geistiger Beeinträchtigung der Besuch einer Spezialfachschule (speciális szakiskola). Alle beruflichen Abschlüsse sind im Nationalen Verzeichnisses der Berufsabschlüsse (Országos Képzési Jegyzék – OKJ) aufgelistet und werden deshalb als „OKJ-Abschlüsse“ bezeichnet. Die Schüler/innen erhalten bei bestandener Abschlussprüfung (szakmai vizsga) entsprechendes Zertifikat (bizonyítvány).

Das Bildungsangebot der berufsbildenden Sekundarschule (szakközépiskola – SZKI) umfasst sowohl allgemeine als auch berufsbildende Elemente mit Praxisanteil (seit 2013) und führt zu einer Doppelqualifikation: Nach vier Jahren findet eine Prüfung statt (szakmai érettségi), mit deren Bestehen die fachgebundene Hochschulreife (érettségi bizonyítvány) erworben wird. Außerdem erhalten die Absolvent/innen mit bestandener Prüfung ein Zertifikat, das zur Ausübung von wenigstens einer fachbezogenen Tätigkeit berechtigt. Die Prüfung führt jedoch nicht zum Erhalt eines OKJ-Abschlusses. Im Anschluss an die ersten vier Jahre der berufsbildenden Sekundarschule können die Schüler/innen aber eine höhere berufliche Qualifikation (z. B. Technikerqualifikation) auf post-sekundärem Niveau erwerben. Je nach Beruf dauert dies ein bis drei Jahre, durch die Möglichkeit der Anrechnung bisheriger fachbezogener Leistungen in den meisten Fällen ein Jahr. In die Berufsausbildung auf post-sekundärem Niveau können auch Absolventen von Gymnasien einsteigen.

Alternativ kann nach Abschluss des achten Schuljahres der Allgemeinbildenden Schule eine dreijährige Berufsausbildung an einer Berufsschule (szakiskola - SZI) absolviert werden. Mit Inkrafttreten des neuen Berufsbildungsgesetzes am 01.03.2012 wird derzeit schrittweise eine Lehrlingsausbildung eingeführt, die mit der in Deutschland bestehenden dualen Berufsausbildung vergleichbar ist. Seit dem Schuljahr 2013/14 gilt das duale Modell an den Berufsschulen als verpflichtend.

Zudem gibt es seit 2013 Übergangsprogramme (Híd I & II) für lernschwache Schülerinnen und Schüler. Zielgruppe von Híd I sind Jugendliche, die noch der Schulpflicht unterliegen, aber aufgrund schlechter Leistungen keinen Zugang zu einer weiterführenden allgemeinen oder beruflichen Schule haben. Das Übergangsprogramm dient dazu, die Teilnehmer/innen beim Erwerb von grundlegendem Wissen und Können zu unterstützen und sie auf eine Berufsausbildung vorzubereiten. Das Übergangsprogramm II (Híd II) richtet sich an Jugendliche, die aufgrund mangelhafter Leistungen bis zum Ende der Schulpflicht mit 16 Jahren noch keinen allgemeinen Schulabschluss erworben haben.

Für förderbedürftige Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 23 Jahren gibt es spezielle Ausbildungsprogramme (speciális szakiskola), mit denen diese nach mindestens vier Jahren bei entsprechenden Leistungen und dem Bestehen der Abschlussprüfung eine OKJ-(Teil-)Qualifikation (bizonyítvány) erreichen können. Die Programme können neben fachspezifischen Inhalten einen allgemeinbildenden Anteil enthalten, dies ist aber nicht zwingend der Fall.

Im Anschluss an den Besuch einer berufsbildenden Sekundarschule (szakközépiskola - SZKI) haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, zweijährige Fortgeschrittene Berufsbildungsgänge (felsöoktatási szakképzég - FSZ) zu besuchen und dadurch eine höhere OKJ-Qualifikation (z. B. Technikerqualifikation) zu erwerben. Die Bildungsgänge werden seit 2013 ausschließlich von Hochschulen und Universitäten angeboten und durchgeführt und variieren in ihrer Dauer zwischen vier und fünf Semestern. Der Besuch der Fortgeschrittenen Berufsbildungsgänge führt zu keinem Hochschulabschluss, kann jedoch (teilweise) auf ein Bachelor-Hochschulstudium angerechnet werden. Auch Absolventen der Berufsschule (szakiskola - SZI) können an dem Programm teilnehmen, sofern eine inhaltliche Anknüpfung an die berufliche Erstausbildung vorhanden ist. Weitere Voraussetzung für die Teilnahme ist der Erwerb eines höheren allgemeinen Abschlusses (Dauer: 2 Jahre) oder fünf Jahre Arbeitserfahrung und das Bestehen der Meisterprüfung (mesterviszga).

Grundsätzlich können im Bereich der Erwachsenenbildung Berufsausbildungen auch in verkürzter Ausbildungszeit absolviert werden. Die Mindestdauer beträgt allerdings ein Jahr. Voraussetzung für die Verkürzung ist Berufserfahrung in diesem Berufsfeld oder eine Ausbildung in einem ähnlichen Beruf.

Die Meisterprüfungen (mesterviszga), die von der ungarischen Industrie- und Handelskammer und der ungarischen Landwirtschaftskammer organisiert werden, setzen nicht den Erwerb eines beruflichen Abschlusses, jedoch den Besuch von Meisterlehrgängen und einschlägige Berufserfahrung voraus. Bei Bestehen der Prüfung erhalten die Teilnehmer einen Meisterbrief (mesterlevél).

Schließlich gibt es auch einzelne Studiengänge, die neben dem Erwerb eines akademischen Grads auch zu einem Berufsabschluss führen

Landesspezifische Besonderheiten

Das Nationale Verzeichnis der Berufsabschlüsse (Országos Képzési Jegyzék, OKJ) klassifiziert die beruflichen Abschlüsse, welche im ungarischen Bildungssystem erlangt werden können. Die Klassifikation der Qualifikationen wurde anhand einer achtstelligen Nummer vorgenommen. Hierbei spiegeln die ersten beiden Ziffern das Qualifikationsniveau wider:

  • An der Berufsschule können berufliche Qualifikationen erworben werden, deren Klassifikationsnummern mit den Ziffern 21, 31,32, 33 oder 34 beginnen.
  • Berufliche Qualifikationen, welche den Erhalt der Hochschulreife oder den Abschluss der beruflichen Sekundarschule (Sekundarstufe II) voraussetzen, besitzen Klassifikationsnummern, die mit den Ziffern 5152 , 53, 54 , 55 oder 71 beginnen.

Informationen Übersetzungsdienstleistungen in Ungarn (Quelle: Deutsche Botschaft in Budapest)

Aktuelle Reformprozesse

Aktuelle Reformprozesse ergeben sich aus dem Regierungswechsel im Jahr 2010, mit dem auch eine komplette Umstrukturierung des Bildungssystems einherging. Diese wurde bis zum Schuljahr 2013/14 in drei größeren Wellen (1. September 2012, 1. Januar 2013 und 1. September 2013) nach und nach flächendeckend umgesetzt. Eine wesentliche Veränderung in der Organisation besteht darin, dass die organisatorische und finanzielle Verantwortung des gesamten öffentlichen Bildungswesens seit dem 1. Januar 2013 beim Staat liegt, und nicht mehr bei den Kommunalverwaltungen.

Ziel der Reformen ist es, die Berufsausbildung besser an die Erfordernisse des Arbeitsmarktes anzupassen und dadurch die Attraktivität der Berufsbildung zu erhöhen. Die berufliche Bildung soll künftig, in Anlehnung an die duale Berufsausbildung in Deutschland, einen höheren Praxisanteil haben und in enger Kooperation mit der Wirtschaft durchgeführt werden. Dadurch sollen insbesondere „schulmüde“ Jugendliche zu einer Ausbildung motiviert werden.

Etwa zwei Drittel der gesamten Ausbildungszeit an den Berufsschulen (szakiskola - SZI) sollen künftig an praktischen Ausbildungsstätten (z. B. im Betrieb) stattfinden. Die Ausbildungszeit wurde außerdem wieder auf drei Jahre verkürzt, da eine Verlängerung der Berufsausbildung in der Vergangenheit nicht die gewünschten Erfolge (bessere Vorbereitung auf den Berufseintritt, geringere Abbruchquoten) mit sich brachte. Auch der  Unterricht an den berufsbildenden Sekundarschulen (szakközépiskola – SZKI) enthält nun Praxisanteile.

Durch die Herabsetzung des schulpflichtigen Alters auf 16 anstatt 18 Jahre zum 01.01.2013 ist nun auch ein früherer Einstieg in die Berufsausbildung möglich als zuvor.

Seit 2010 können die Schüler/innen außerdem mit 14 anstatt mit 16 Jahren mit der beruflichen Ausbildung beginnen. Zwischen 2010 und 2013 wurde dafür die sogenannte Frühe Berufsbildung (szakiskolai képzés) eingeführt, die direkt im Anschluss an die achtjährige Allgemeine Schule in drei Jahren zum Erwerb einer Berufsqualifikation (bizonyítvany) führte. Diese wurde jedoch im Zuge der Reformprozesse von der dualen Berufsausbildung abgelöst.

Die sogenannten Fortgeschrittenen Berufsbildungsgänge (felsofokú szakképzég - FSZ) mit einer Dauer von zwei Jahren werden seit dem Schuljahr 2013/14 nur noch von Hochschulen und Universitäten angeboten und durchgeführt und heißen nun höhere Berufsbildungsgänge (felsőoktatási szakképzég - FSZ).

Historische Entwicklung

Berufsbildungssystem von 1993 bis 1997
Gültigkeit: 01.01.1993 - 31.12.1997

Beschreibung

Nach dem Systemwechsel im Jahr 1989 zum unabhängigen demokratischen Rechtsstaat wurde in Ungarn eine neue Verfassung verabschiedet, die sich auch auf das Bildungssystem auswirkte. Ab 1993 wurde das Bildungssystem umstrukturiert und sowohl inhaltlich als auch institutionell modernisiert. Damit wurde - und wird bis heute - das Ziel verfolgt, den Jugendlichen durch das Vermitteln entsprechender Kenntnisse und Fertigkeiten eine höhere berufliche Mobilität, die Berufsausbildung in neuen Fachrichtungen, den Anschluss an das Hochschulsystem und einen besseren Anschluss an den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Auch sollte die direkte Zusammenarbeit mit der Wirtschaft bzw. der Arbeitgeberseite forciert werden. Dafür wurde seit 1993 ein System der dualen Ausbildung eingeführt, das große Ähnlichkeiten zur dualen Berufsausbildung in Deutschland aufweist und bei dem die Wirtschaftsorganisationen für den Abschluss der Lehrverträge mit den Berufsschülern zuständig sind. Auch den Kammern kam durch die Modifizierung des Gesetzes eine wichtige Rolle im Rahmen des beruflichen Ausbildungsprozesses zu. Sie wurden dazu angehalten, sich aktiv bei der Schaffung von Ausbildungsplätzen zu beteiligen und diese sogar zu initiieren. Außerdem bekamen sie die alleinige Aufsicht über die Lehrverträge übertragen, die ab diesem Zeitpunkt zwischen Lehrling und Kammer abgeschlossen wurden.

Im Zuge der Umstrukturierung ab 1993 wurde das Übergangsalter zwischen Allgemeinbildung und beruflicher Bildung von 14 auf 16 Jahre angehoben. Gleichzeitig wurde die Schulpflicht von acht Jahren auf zehn Jahre verlängert, ohne dabei die Bindung an eine bestimmte Schule vorzuschreiben. 1995 fand eine Modifizierung dieser Regelung statt, nach der die ersten acht Klassenstufen der Allgemeinen Bildung an einer Allgemeinen Pflichtschule (általános iskola) absolviert werden müssen. Folgende Wege konnten nach der Allgemeinen Pflichtschule eingeschlagen werden, um die zehnjährige allgemeine Schulpflicht zu erfüllen: zwei weitere Jahre an einer erweiterten Allgemeine Schule, der Abschluss in einer Schule des Sekundarbereichs II oder im Ausnahmefall die Teilnahme an einem anderen Bildungsgang mit allgemeinbildendem Anteil.

1993 wurde auch das Nationale Verzeichnis der Berufsabschlüsse (Országos Képzési Jegyzék - OKJ) veröffentlicht, in dem sämtliche Berufsabschlüsse verschiedener Sektoren und Niveaustufen aufgelistet sind. Die Dauer für eine Ausbildung wurde damals auf zwei bis 24 Monate festgelegt und die Zugangsvoraussetzungen wurden individuell festgelegt. Das Verzeichnis beinhaltet die ehemals vier Verzeichnisse der Berufe: Landesverzeichnis der Facharbeiterberufe, der mittleren Berufe, der Technikerberufe und der Teilberufe, und wurde nachträglich noch um höhere berufliche Qualifikationen ergänzt. Zwischen 2004 und 2006 wurde das OKJ-Verzeichnis umfassend umstrukturiert, um die Anzahl der erfassten Berufsqualifikationen (2004 waren es über 800) zu reduzieren. Die Ausbildungen wurden in Abstimmung mit den fachlichen Interessensgruppen modularisiert, sodass eine Anrechnung von Ausbildungsbestandteilen auf ähnliche Ausbildungen möglich ist. Auch Teil-Qualifizierungen sind durch die Modularisierung möglich.
Das Gesetz zur Einführung des OKJ-Systems trat offiziell am 7. Januar 1994 in Kraft. Da jedoch die aktualisierten Ausbildungsordnungen und Lehrpläne nach dem Inkrafttreten des Gesetzes erst noch erstellt mussten, wurden in einem Übergangszeitraum von mehreren Jahren in den meisten Ausbildungsberufen weiterhin die alten Rechtsgrundlagen aus dem Jahr 1985 zugrunde gelegt.

Berufsbildungssystem von 1998 bis 2012
Gültigkeit: 01.01.1998 - 01.01.2012

Beschreibung

Im Jahr 1998 wurde eine Reform der beruflichen Bildung durchgeführt, durch welche sich der Aufbau des (berufsbildenden) Schulsystems veränderte: Die berufsbildenden Sekundarschulen führten nun zu keiner Doppelqualifizierung mit berufsbildenden und allgemeinem Abschluss mehr, sondern nur noch zur allgemeinen Hochschulreife. Für den Erwerb eines berufsbildenden Abschlusses mussten die Schülerinnen und Schüler im Anschluss nochmals ein bis zwei Jahre an einer berufsbildenden Schule verbringen. Außerdem wurden 1998 die beruflichen Schulen gegründet (szakiskola - SZI), in denen sich nach zwei Jahren allgemeinen und berufsvorbereitenden Unterrichts zwei bis drei Jahre berufsbildenden Unterrichts anschlossen. Eine weitere Neuentwicklung bestand in dem Angebot zweijähriger Fortgeschrittener Berufsbildungsgänge (felsőfokú szakképzés - FSZ) mit Anschluss an die hochschulische Bildung. Diese wurden seit 1998 von hochschulischen Einrichtungen wie Fachhochschulen (főiskola) oder Universitäten (egyetem) angeboten und wurden entweder von diesen selbst oder (unter Aufsicht einer hochschulischen Einrichtung) an berufsbildenden Sekundarschulen (szakközépiskola - SZKI) durchgeführt.

Weiterführende Informationen

Quellen und Links

Das Nationale Referenzzentrum Ungarn bietet Europass-Zeugniserläuterungen für die meisten ungarischen Berufe. Diese geben einen kurzen Überblick über den Inhalt sowie die Dauer der Ausbildung. Weiterhin sind in den Zeugniserläuterungen auch die Rechtsgrundlagen angegeben, die den jeweiligen Beruf regeln.

Mithilfe der OKJ-Nummer findet man über die Seite des Nationalen Referenzzentrums außerdem die Inhalte und Prüfungsanforderungen von Berufsausbildungen ab dem Jahr 2000.

Ansprechpartner für die Beschaffung von Ausbildungsordnungen:

Industrie- und Handelskammer (Magyar Kereskedelmi és Iparkamara)

Institut für Bildungsforschung und -entwicklung (Oktatáskutató és Fejlesztő Intézet)

Ministerium für nationale Wirtschaft (nemzetgazdasági minisztérium)

Ministerium für Humankapital (emberi erőforrások minisztériuma)

Nationalbibliothek und Museum für Pädagogik Budapest (Országos Pedagógiai Könyvtár és Múzeum; OPKM)

Nationales Institut für Berufs- und Erwachsenenbildung (Nemzeti Szakképzési és Felnőttképzési Hivatal)

Klebelsberginstitut (Klebelsberg Kunó Intézményfenntartó Központ)

Széchényi Nationalbibliothek (Országos Széchényi Könyvtár)

Verband der ungarischen Industrie- und Handelskammern (Magyar Kereskedelmi és Iparkamara)

Nationale Bildungsbehörde (Oktatási Hivatal)

             

Informationen des Auswärtigen Amtes