Unterstützungsmöglichkeiten

Wie läuft das Anerkennungsverfahren ab und wie können Sie Ihre Mitarbeiterin oder Ihren Mitarbeiter dabei unterstützen?

Ablaufschema zum Anerkennungsverfahren

Der Antrag zur Gleichwertigkeitsfeststellung wird durch die Antragstellerin bzw. den Antragsteller selbst oder durch eine beauftragte Vertreterin bzw. einen beauftragten Vertreter eingereicht. Nicht möglich ist die Einreichung durch Sie als (potenziellem) Arbeitgeber. Dennoch können Sie Ihrer Mitarbeiterin und Ihrem Mitarbeiter beim Anerkennungsverfahren helfen. Einen ersten Überblick dazu, finden Sie in unserem Ablaufschema, das übersichtlich den Ablauf des Anerkennungsverfahren und potentielle Unterstützungsmöglichkeiten darstellt.

                                                                                                    

Handlungsempfehlung zum Anerkennungsverfahren

Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, Fachkräfte zu finden, ihre Personalarbeit aktiv zu gestalten, attraktive Arbeitgeber zu werden sowie mit qualifizierten Belegschaften wettbewerbsfähig zu bleiben. In ihrer Handlungsempfehlung erklärt anschaulich das Anerkennungsverfahren und die Vorteile für Unternehmen. Außerdem werden praxisnah das Vorgehen und die Unterstützungsmöglichkeiten im Anerkennungsverfahren beschrieben.

 

Checkliste für einzureichende Unterlagen

Sie können Ihre Mitarbeiterin und Ihren Mitarbeiter beim Zusammentragen der Unterlagen und dem Ausfüllen des Antragsformulars unterstützen. Hier finden Sie eine Checkliste mit Erläuterungen aller notwendigen Unterlagen. Bitte beachten Sie, dass die zuständige Stelle bei Bedarf weitere Nachweise (z. B. Beglaubigungen oder Übersetzungen) einfordern kann. Es ist daher sinnvoll, sich direkt bei der zuständigen Stelle zu erkundigen, ob und in welcher Form zusätzliche Unterlagen einzureichen sind.

 

Festlegen des Referenzberufs

Schon vor der Antragstellung werden bestimmte Voraussetzungen bei der zuständigen Stelle geprüft. So wird z. B. die Antragsberechtigung festgestellt und geprüft, ob die ausländische Berufsqualifikation in den Zuständigkeitsbereich der zuständigen Stelle fällt. Dies ist abhängig vom entsprechenden deutschen Referenzberuf. Der Referenzberuf ist der deutsche Beruf, mit dem die ausländische Berufsqualifikation verglichen wird.

Als Referenz wird grundsätzlich die Berufsqualifikation herangezogen, die die meisten Übereinstimmungen mit den nachgewiesenen Kenntnissen und Fertigkeiten der Antragstellerin oder des Antragstellers aufweist und somit die größten Erfolgsaussichten auf eine volle Gleichwertigkeit hat. Kommen mehrere Alternativen für den Referenzberuf in Frage, bestimmt die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter der zuständigen Stelle im Einvernehmen mit der Antragstellerin oder dem Antragsteller den Referenzberuf. Auch Sie können im Vorfeld mit Ihrer Mitarbeiterin oder Ihrem Mitarbeiter besprechen, welchen Referenzberuf Sie für geeignet halten.