Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Neue Perspektiven für beruflich Qualifizierte aus Drittstaaten in deutschen Unternehmen?

Veranstaltung
Institut für Sozial- und Wirtschaftspolitische Ausbildung e.V.

Mehr als 60 Prozent der deutschen Unternehmen sehen im Fachkräftemangel ein Risiko für ihre Geschäftsentwicklung. Vielfach fehlt es an Beschäftigten mit beruflicher Ausbildung. Nicht zuletzt die demografische Entwicklung wird diese Sorgen künftig weiter verschärfen. Die Zuwanderung aus dem Ausland kann einen Beitrag zur Verringerung von Personalengpässen leisten. Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz will die Bundesregierung die Zuwanderung von Fachkräften aus Drittstaaten gezielt und gesteuert steigern. In Politik und Öffentlichkeit wird das Thema Migration kontrovers diskutiert.

Vor diesem Hintergrund stellen sich – gerade auch in den Betrieben – unterschiedliche Fragen: Wie sehen die neuen Regelungen konkret aus? Wer kann künftig zur Ausbildung und zum Arbeiten nach Deutschland kommen? Wird der administrative Prozess beschleunigt? Wer unterstützt Unternehmen und Fachkräfte in diesem Prozess? Welche Folgen hat das Gesetz für die Berufsanerkennung? Mit welchen Wirkungen des Gesetzes ist insgesamt zu rechnen? Welche Begleitmaßnahmen im In- und Ausland sind nötig?

Zudem wird diskutiert, wie Kammern und Verbände den Prozess der Zuwanderung in der Praxis vor Ort unterstützen können.