Starke Nachfrage von Anerkennungsberatungen

Seit Inkrafttreten des Anerkennungsgesetzes wurden bei den zuständigen Stellen bereits zahlreiche Beratungsgespräche geführt, um die Interessenten über die Anerkennungsmöglichkeiten, -verfahren und –zuständigkeiten zu informieren. Um die zuständigen Stellen bei dem hohen Beratungsbedarf zu unterstützen, werden auch im Rahmen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung“ (IQ) Anerkennungsberatungen angeboten.

Seit Inkrafttreten des Anerkennungsgesetzes wurden bei den zuständigen Stellen bereits zahlreiche Beratungsgespräche geführt, um die Interessenten über die Anerkennungsmöglichkeiten, -verfahren und –zuständigkeiten zu informieren.

Um die zuständigen Stellen bei dem hohen Beratungsbedarf zu unterstützen, werden auch im Rahmen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung“ (IQ) Anerkennungsberatungen angeboten. Zwischen August 2012 und Juni 2014 haben IQ-Anlaufstellen 27.636 Personen in insgesamt 39.936 Beratungskontakten zur Anerkennung von ausländischen Berufsqualifikationen beraten. Die deutschen Referenzberufe, zu denen am häufigsten Beratungen durchgeführt wurden, waren beispielweise die Berufe Lehrer, Ingenieur und Betriebswirt. Aber auch Ausbildungsberufe wie Gesundheits-/ Krankenpfleger, Erzieher oder Bürokaufmann/-frau waren sehr gefragt. Verstärkter Informationsbedarf bestehe laut den IQ-Anlaufstellen vor allem bei Berufen, die laut der Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit als Mangelberufe bezeichnet werden, wie Ingenieure oder Fachkräfte in der Gesundheits-/ Krankenpflegebranche.

Aber nicht nur die Einstiegsberatung ist entscheidend. Auch bei der Durchführung von Anpassungsmaßnahmen zum Ausgleich von wesentlichen Qualifikationsunterschieden ist die Beratung und Begleitung der Antragsteller ein wichtiger Erfolgsfaktor. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Infoforums des Forschungsinstitutes Betriebliche Bildung.